Home
Orte H - J
Halbendorf
Hausdorf
Hennersdorf
Herrmannsdorf
Hertwigswaldau
Herzogswaldau
Hohenfriedeberg
Hohenhelmsdorf
Hohenpetersdorf
Jägendorf
Jakobsdorf
Jauer
Hohenfriedeberg

Hohenfriedeberg

Hohenfriedeberg wurde erstmals 1387 urkundlich erwähnt.

Hohenfriedeberg, am Fuße der 'Siegeshöhe' gelegen mit seinem im Barockstil erbauten Schloß, wurde von Kolonisten wahrscheinlich zwischen 1295 und 1307 gegründet und erscheint 1307 unter dem Namen Vrideberg, um 1330 als Fridberk, 1386 Friedberg, 1667 der hohe Friedeberg, 1643 Hohfriedberg, 1710 Strohfriedeberg (auch Strohfiebrich), 1745 Hohen-Friedeberg, 1845 Friedeberg am Ziel (Ziel = Czisla = oberer Lauf des Striegauer Wassers), zuletzt Hohenfriedeberg.

Große Brände haben die Stadt immer wieder z.T. vollständig zerstört. Dazu gehören die Brände 1602, 1654, 1683 (die ganze Stadt nebst Kirche), 1710 (zum Wiederaufbau waren nicht genug Ziegel da, so daß mit Stroh eingedeckt wurde -> Strohfriedeberg) und 1827.

Als älteste Grundherrschaft wird die Familie Bolze (vom Zeisberge) erwähnt. Die Gutsherrenschaft übernehmen später Sander v. Grunau 1408, 1583 Melchior v. Schoellendorf, 1600 Franz v. Zedlitz, dann Schoellendorf bis nach 1700, 1716 Chr. Ferd. v. Nimptsch, 1743 Graf v. Sternberg, der alle Akten der Gerichtskanzlei, und damit viel stadthistorisches Material, verbrennen ließ, 1785 Carl Freiherr v. Seherr-Thoß und zuletzt v. Webern.

Die älteste der beiden Kirchen, die kath. (St. Michael), ist als Dorfkirche errichtet worden. Die Pfarrei wird bereits 1286 und 1307 erwähnt. 1602 und 1654 brannte die Kirche ab. Sie entstand in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wieder.

1629 wurde den Evangelischen die Kirche genommen. Trotz Gegenreformation durften darin bis 1632 evangelische Gottesdienste gehalten werden. Nach dem Kirchenbrand von 1654 gingen die evangelischen Christen zur Friedenskirche nach Jauer. 1742 bauten sie sich ein eigenes Bethaus (zum Kreuze Christi). 1827-29 entstand es neu.

Die Schlacht vom 4.6.1745 machte den Namen Hohenfriedeberg bekannt.

Die Kirchenbücher der evangelischen Kirche reichen zurück bis 1742, die der katholischen Kirche bis 1689.

Kirchengemeinden

Evangelische Kirchengemeinde Hohenfriedeberg

Katholische Kirchengemeinde Hohenfriedeberg

Einwohnerentwicklung:

1781

1840

1867

1871

1885

1895

1905

1925

1933

1939

464

686

850

803

778

731

706

650

659

1095

Vorhandene Unterlagen

  • Standesamt I in Berlin

Register

Zeitraum

Geburten

1876, 1878, 1880-1887, 1889-1891, 1894, 1896-1898, 1901-1903, 1907, 1916, 1918, 1922-1923, 1926-1927, 1929, 1932, 1934-1935, 1937, 1942-23.11.1944

Trauungen

01.10.1874-1876, 1878, 1880, 1883-1888, 1890-1891, 1893-1896,1900, 1903, 1909-1914, 1916, 1918-1921, 1923, 1925-1926, 1929

Begräbnisse

01.10.1874-1875, 1877, 1880, 1882-1883, 1886, 1889-1899, 1901, 1903, 1905, 1908, 1914, 1916, 1918, 1920-1923, 1930, 1932, 1935, 1937, 1943-1944

 

  • Genealogische Zentralstelle in Leipzig

      keine Unterlagen

       

  • Church of Jesus Christ of Latter-day Saints

      Kirchenbuch, 1794-1865 Evangelische Kirche Hohenfriedeberg

      Kirchenbuch, 1845-1870 Katholische Kirche Hohenfriedeberg

      Zivilstandsregister, 1874-1888 Hohenfriedeberg Standesamt

       

  • Staatsarchiv Breslau

      Standesamt Hohenfriedeberg 1874-1882

       

  • Bistumsarchiv Breslau

      keine Unterlagen

       

  • Evangelisches Zentralarchiv Berlin

      Hohenfriedeberg

Register

Zeitraum

Taufen

1747 - 1765

Begräbnisse

1766 - 1777

      Anmerkung: Lt. Verzeichnis noch vorhandener insbesondere evangelischer Kirchenbücher Schlesiens von Joh. Gruenewald waren 1978 vorhanden:

        Hohenfriedeberg

Register

Zeitraum

Archiv

Taufen

1800 - 1849, 1853 - 1874

Staatsarchiv Liegnitz

Trauungen

1794 - 1849, 1853 - 1874

Staatsarchiv Liegnitz

Begräbnisse

1794 - 1849, 1853 - 1874

Staatsarchiv Liegnitz