|
Bersdorf
Bersdorf wurde erstmals 1374 urkundlich erwähnt.
Nach der ältesten Urkunde, die über Bersdorf zu finden war, überbrachte 1374 Nikolaus Czyras den Vikarien der Breslauer Domkirche "10 Mark Jahreszins auf sein Gut in Beroldisdorf im Distrikt von
Jauer".
Im 30-jährigen Krieg flohen die meisten Bewohner des Dorfes. Als sie zurück kamen war außer der Dorfkirche alles zerstört. Das Dorf wurde nicht an gleicher Stelle sondern daneben wieder aufgebaut.
1660 wird als Besitzer des Gutes Georg Friedrich von Zedlitz aufgeführt. Später ist es Hans Georg von Sebisch, dessen Nachfolger ist Freiherr von Bother.
1771 kommt das Gut in die Hände der Familie von Richthofen, wo es zuletzt eine Größe von 550,8 ha hat.
1891 bekommt Bersdorf durch den Bau einer Straße nach Groß-Rosen seine erste gepflasterte Dorfstraße.
Die Wassermühle brennt 1897 ab, die dazugehörige Windmühle kurz vor den ersten Weltkrieg.
Die Pfarrgemeinde wird zum ersten Mal 1335 im Diözesanregister des Nuntius Gelhardus als "ecclesia de Beroldivilla" erwähnt. Sie war früher der Heiligen Katharina später der Heiligen Hedwig
geweiht. In ihr befand sich ein altes Kunstwerk, ein Klappaltar mit Holzschnitzereien aus dem Jahre 1512, das aus einer zerfallenen Kirche des Kreises Sprottau umgesiedelt worden war.
Kirchengemeinden:
Evangelische Kirchengemeinde Groß-Rosen, Kreis Striegau
Katholische Kirchengemeinde als Bersdorf Filialkirche von Kuhnern Kreis Striegau
Einwohnerentwicklung:
|
1781
|
1840
|
1867
|
1871
|
1885
|
1895
|
1905
|
1925
|
1933
|
1939
|
|
444
|
678
|
910
|
878
|
919
|
1002
|
915
|
971
|
1038
|
1074
|
Vorhandene Unterlagen
- Genealogische Zentralstelle in Leipzig
|
Register
|
Zeitraum
|
|
Taufen
|
1673 - 1739
|
|
Trauungen
|
1673 - 1747
|
|
Begräbnisse
|
1673 - 1747
|
|
- Church of Jesus Christ of Latter-day Saints
- Evangelisches Zentralarchiv Berlin
|